Galaxy SII: Android 4 Tweaks

Servus liebe Leser!

Es ist noch nicht lange her, dass Samsung sein Android-4-Update in die Welt geschickt hat – ich hab’s mir gesaugt. Viel hat sich aber leider nicht geändert, außer dass die Akkulaufzeit stark nachgelassen hat und sinnvollerweise ein Zähler für das verbrauchte Datenvolumen ins Einstellungsmenü integriert wurde. Das Samsung-typische TouchWiz-Interface sieht so aus wie vorher und wurde nicht im geringsten erweitert (was an einigen Stellen dringend nötig ist!). Das positive: Mit Android 4 kann man den Nova Launcher installieren. Und der hat es wirklich in sich! Apps sind im Appdrawer endlich kategorisierbar, die Dockleiste am unteren Rand ist frei belegbar (und scrollbar); der Launcher an sich hochgradig konfigurierbar – sogar die Rastergröße der Apps und Widgets auf dem Homescreen ist frei einstellbar. Ich kann eine klare Empfehlung aussprechen, man bekommt quasi den ICS Launcher, wie man ihm vom Galaxy Nexus kennt, in viel besser.

Als nächstes war ich sehr enttäuscht, dass Samsung den Lockscreen nicht mal aufgemöbelt hat. Es ist nach wie vor nicht möglich z.B. die Kamera aus dem Lockscreen heraus zu starten wie das beim Nexus oder bei HTC Smartphones der Fall ist. Abhilfe schafft die kostenlose App Magic Locker: Sie erweitert das Galaxy SII (und auch jedes andere Android Smartphone, ist nicht an Android 4 gebunden) um dieses nützliche Feature. Man sollte aber vorher unbedingt seinen Standard Lockscreen komplett deaktivieren! Mit dem Theme Android4 free bekommt man noch ein hübsches Theme das Android 4 auch würdig ist. Ebenfalls eine Empfehlung wert!

Man liest sich.

PS: Habe mal ein paar Lightbox-Plugins für WordPress ausprobiert, das Ergebnis seht ihr jetzt unten :) Ein paar Sachen klappen noch nicht so wie ich mir das vorstelle, aber prinzipiell tut Lightbox Plus was es soll.


Nova Launcher und dessen Appdrawer, Magic Locker ohne und mit Berührung

Sitz-Ergonomie vor dem PC

Servus liebe Leser!

Heute schreibe ich über ein Thema, das mich schon länger beschäftigt – nämlich die Frage: “Wie sitze ich richtig vor dem Computer?”. Als Informatik-Student sitze ich täglich mehrere Stunden vor dem Rechner – sei es bei meinem Hiwi-Job als Programmierer oder bei der Lösung meiner Software-Entwicklungs-Aufgaben. Heute Mittag hatte ich erst ein Gespräch mit einigen Kommilitonen in unserem Fachschafts-Couchraum über aufrechte Haltung gehabt – und schnell hat sich heraus gestellt, dass viele der Studenten mit diesem Problem zu kämpfen haben. Vorhin wollte ich es dann mal genauer wissen, und habe mir einige Artikel im Internet zu diesem Thema durchgelesen. Die besten Tipps stelle ich hier mal kurz vor.

  1. Eine optimale Grundhaltung ist, wenn Unter- und Oberarm sowie Unter- und Oberschenkel beim sitzen am Tisch jeweils einen 90°-Winkel bilden. Nur so behält die Wirbelsäule ihre natürliche S-Form. Die Füße sollten unbedingt bis an den Boden reichen – bei nicht höhenverstellbaren Stühlen also am besten einen Hocker organisieren.
  2. Wenn man eine Sitzfläche und Rückenlehne hat sollte man diese auch komplett ausnutzen! Vor allem das Becken sollte an der Rückenlehne anliegen, damit die Lendenwirbel best möglich gestützt werden.
  3. Wenn man einen Stuhl mit verstellbarer Rückenlehne hat, sollte man diese lose einstellen; Also so dass der Oberkörper bei Gegendruck wippen kann. Die Grundhaltung soll immer wieder variiert werden: Mal leicht nach vorne geneigt und auf die Unterarme gestützt, dann wieder etwas weiter nach hinten gelehnt. Durch die lose eingestellte Rücklehne wird der Oberkörper gestützt, ihm wird aber auch nicht jegliche Arbeit abgenommen – das stärkt die Muskeln und fördert die Durchblutung. Ab und zu mal aufstehen und ein paar Schritte gehen schadet dem Körper sicher auch nicht.
  4. Die Höhe des Monitors sollte stimmen. Stimmen heißt konkret: Die oberste Bildschirmzeile liegt leicht unter der Augenhöhe – so ist man gezwungen, den Nacken nicht zu weit nach vorne zu neigen. Ich habe mir meinen Pokerkoffer und ein dickes Buch unter den Bildschirm gelegt (mit 1,93 bin ich nicht grade der kleinste!).
  5. Ab und zu mal den Rücken ein wenig trainieren. Beim Volleyballtraining führen wir immer einige Rückenübungen durch, da diese Muskelpartien bei dem Sport sehr stark beansprucht werden. Eine gute Übung ist folgende: Mit dem Bauch auf den Boden oder einen Gymnastikball zu legen, und den Oberkörper mehrmals hintereinander langsam an heben. Viele Sportler haben das Problem, dass ihre Bauchmuskeln sehr viel stärker trainiert sind als ihre Rückenmuskeln – unbedingt Ausgleich schaffen, denn so werden der Oberkörper und die Schultern stark nach vorne gezogen!

Hoffe es hilft euch auch ein wenig! Wenn ihr weitere Ideen und Tipps habt, könnt ihr sie ja gerne mal in den Kommentaren hier lassen. Man liest sich…

Organspende

Servus liebe Leser!

Ich habe keine Ahnung wieso, aber in letzter Zeit kam bei ein paar gemütlichen Runden mit einigen Kollegen aus Kaiserslautern das Thema Organspende auf. Ich persönliche habe einen solchen Organspendeausweis in meinem Portemonnaie und dort auch die oberste Option “JA, ich gestatte, dass nach der ärzlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden.” angekreuzt. Was sich innerhalb kürzester Zeit immer wieder in unseren Gesprächen heraus kristallisiert hat, ist die Tatsache, dass es sich hier oft um ein theologisches bzw. philosophisches Problem handelt, aber auch um ein medizinisches. Das Organspende ein altruistischer Akt und eine gute Sache ist, bezweifelt in unserer Gesellschaft trotzdem kaum mehr einer.

Was spricht also gegen eine Organspende? Ich bin bei meinen Recherchen und Gesprächen über zwei wichtige und wirklich auch debattierbare Argumente gestolpert, diese möchte ich hier einmal kurz vorstellen und kommentieren.

  • Das Hauptargument ist stets die Ungewissheit dessen, was nach dem Tod kommt. Ich selbst bin nicht gläubig und kann diesem Argument auch nicht sonderlich viel abgewinnen. Allerdings kann ich es durchaus nachvollziehen! Ein Gegenbeweis ist schließlich auch nicht erbracht. Trotzdem verstehe ich unter christlichem Handeln etwas anderes – mal abgesehen davon, dass ein Körper nach einigen Jahren unter der Erde sicher auch nicht mehr für ein Leben im Jenseits zu gebrauchen ist. Aber selbst in religiösen Kreisen gehen die Meinungen auseinander, bei meinen Recherchen bin ich auch über einen Religionslehrer gestolpert, der einen im Sinne der Organspende ausgefüllten Ausweis besitzt.
  • Das zweite, häufige Argument: Der Organspender muss zum Zeitpunkt der Entnahme hirntot sein – der Körper allerdings funktionsfähig. Bei der Entnahme treten anscheinend ab und an Herzrasen, Schweißausbrüche, Zuckungen oder schnelle Atmung auf. Anscheinend haben einige Leute Angst, dass sie bei der Entnahme noch etwas spüren – was bei einem Hirntod eigentlich absolut ausgeschlossen ist, man weiß ja längst dass Schmerz nichts physisches ist und sich nur im Gehirn abspielt. Das Problem des Arguments ist also eher das der Feststellung, wann ein Spender hirntot ist. Anscheinend kam es auch ab und zu mal vor, dass bezüglich dessen Fehldiagnosen gestellt wurden. Klar, dass das Menschen abschreckt.

Nun möchte ich aber auch noch ein paar absolut bestandlose Argumente vorstellen. Die folgende Sorte Argument ist meiner Meinung nach utilitaristisch betrachtet einfach nur zum weinen (Quelle: gutefrage.net):

  • “Ich will nicht mit leeren Brustkorb von meinen Verwandten betrachtet werden, wenn ich im Sarg liege!”
  • “Alles was in meinem Körper drin war, so wie ich geboren wurde, sollte beim sterben auch wieder drin sein!”
  • “Es gehört zur Totenehre, als Toter in Ruhe gelassen zu werden, und in Ruhe sich wieder mit der Natur zur verbinden!”
  • “Es ist Respektlos den Toten Körpern gegenüber, aufgeschnibbelt zu werden, obwohl diese nicht mehr die Möglichkeit haben, irgendwas zu machen!”

Seine Meinung zu dem Thema sollte sich natürlich jeder selbst bilden. Ich halte eine Verpflichtung zur Organspende trotz meiner Befürwortung des Organspendeausweises für falsch. Eine bessere Idee ist die des “Widersprechens“: Jeder Mensch ist Organspender, bis er einen Widerspruch einreicht. Klar, dass man das auch nicht uneingeschränkt so so umsetzen kann – dennoch sollte man weiter über solche Ideen diskutieren: mit der regelmäßigen Anfrage, ob man Organspender werden möchte, ist ab heute ein wichtiger Schritt getan worden.

Man liest sich!

Neue Anlage: Erfahrungsbericht

Servus liebe Leser!

Vor etwa einem Monat habe ich überlegt, was ich mit meinen ersten Hiwi-Gehältern anfange. Meine absolute musikalische Leidenschaft gehört ganz den metallischen Klänge: dazu zählen sanfte Gruppen alá Nightwish, Power-Metal-Bands alá Edguy, Metalcore-Bands alá As I Lay Dying, melodisch-harte Sounds wie Amon Amarth, aber letztendlich auch richtig extreme Bands aus dem Death-Metal-Sektor wie Dying Fetus, Vader, Cannibal Corpse oder Decapitated. Schnell war klar: Es wird höchste Zeit für eine gescheite Anlage – sowas ist ja auch eine langfristige Investition von der man was hat.

Meine Anforderungen an ein Paar Standlautsprecher waren hoch: klare Mitten und Höhen sollen sie haben; kernige, aber weiche Tiefen für den nötigen Druck – der Bass soll aber auf keinen Fall einfach nur wummern. Es sollten 3-Wege-Lautsprecher sein, die auch ordentlich Leistung haben. Nach langer Suche und vielen Vergleichen, gelesenen Forenbeiträgen und geschauten YouTube-Videos beschloss ich dann, ein paar  GLE 490 Standlautsprecher aus dem hessischen Traditionshaus Canton zu probieren.

Die Frage nach dem passenden Verstärker war recht schwierig zu lösen – er braucht nicht nur genug Power um die beiden Cantons zu befeuern, sondern auch eine Vielzahl an Features. Aus diesem Grund suchte ich gezielt nach einem A/V-Receiver anstatt einem reinen Verstärker, damit ich keine Extrageräte benötige. Das sollte er können:

  • Unterstützung von 5.1 Surround-Sound sowie Bild und Tonausgabe für eine eventuell zukünftige Nutzung in einem Heimkino-System
  • Digitale Ton-Eingänge (HDMI, SPDIF oder Coaxial)
  • iPod-Kompatibilität, USB-Anschluss
  • Internetanschluss (optimalerweise WLAN) für Webradio und Streaming per DLNA
  • Genug Anschlüsse für weitere Ton-Geräte (vor allem CD-Player!)
  • …und natürlich gute Tonqualität und vielfältige Konfigurierbarkeit.

Nach langem Hin und Her entschied ich mich dann, es mit dem Onkyo TX-NR509 zu versuchen, da dieser momentan verhältnismäßig günstig zu erwerben war und meinem Anforderungsprofil soweit entsprach.

Nach einem Monat des Testens muss ich sagen: Ich bin fast vollends zufrieden! Die Boxen sind so angenehm, dass ich beschlossen habe keine weiteren zu testen. Davon war  ich allerdings auch wenig überrascht –  Canton war mir schon lange vorher ein Begriff für saubere Klangbilder ohne zu aufdringliche Bässe. Die Mitten sind warm und die Höhen wirklich beeindruckend! Das volle potential schöpfen die Boxen in meinem kleinen Zimmer leider bei weitem nicht aus (Audiophile haben sicherlich schon längst die ungünstige, wandnahe Aufstellung gesehen) – habe sie probeweise in meiner Heimat im großen Wohnzimmer mal angeschlossen und war dann absolut beeindruckt.  Man denkt die Band stehe mitten im Raum. Selbst bei sehr hohen Lautstärkepegeln hört man dank Aluminium-Membranen kein Kratzen und Knarzen. 150 Watt Nennbelastbarkeit und 320 Watt Musikbelastbarkeit sorgen für ordentlich Power. Den überschwänglichen  Test vom av-Magazin kann ich zu 100% bestätigen!

Der Receiver gefällt mir ebenfalls sehr gut, er ist ein richtiges Multitalent. Das verdeutlicht der Aufbau des HiFi-Systems:

Da ich meistens den PC an habe wenn ich Musik höre, bietet es sich an die Musiksteuerung dem PC zu überlassen. Dank digitaler Übertragung per optischem Signal über ein SPDIF-Toslink-Kabel werden die Tonsignale meines PC’s verlustfrei an den Receiver geleitet. Dieser wandelt sie D/A und gibt das analoge Signal per Kupferkabel an die GLE’s weiter. So ist es mir möglich, die Lautsprecher auch als “PC-Boxen” zu verwenden, sehr unterhaltend in Verbindung mit der pompösen Klangkulisse in Skyrim :-) MP3′s mit 320 kbit/s ermöglichen meiner Meinung nach die volle Ausschöpfung des Klangpotentials der Lautsprecher (ein paar Audiophile aus dem High-End-Sektor schwören auf das absolut verlustfreie Ton-Format FLAC – ich bin aber der festen Überzeugung, dass ein normaler Mensch im Blindtest keinen Unterschied hört…).

Den PC-Bildschirm an den Receiver anzuschließen hat folgenden Sinn: Der Onkyo kann seine Menüs übersichtlich auf einem externen Bildschirm als Screen-Overlay ausgeben. Sehr Vorteilhaft, da die Vielzahl an Menüs, Einstellungen und Funktionen auf dem kleinen Display des Receivers sehr kompliziert ist. Dennoch habe ich den PC zusätzlich nochmal per DVI direkt an den Bildschirm angeschlossen – denn der Receiver zieht im Standby zusätzlich viel Strom durch die HDMI Weiterleitung. So kann ich den Receiver vom Stromnetz nehmen und trotzdem weiterarbeiten, falls ich keinen Ton brauche.

Klasse Gadget: Von Onkyo gibt es eine iPhone-  und eine Android-App zur vollständigen Kontrolle aller Funktionen des Geräts via WLAN. Sehr cool ist App-eigene Möglichkeit zum einfachen Streaming der Lieder vom Smartphone – Ein Druck auf das gewünschte Lied eröffnet den Stream. Internetradio-Stationen lassen sich bequem per Webinterface einrichten, dazu muss man lediglich die lokale IP-Adresse des Receivers im Browser aufrufen. Dann trägt man den entsprechenden Link (Shoutcast-Adressen funktionieren!) sowie eine Bezeichnung ein, fertig! Ebenfalls genial ist die automatische Tonkonfiguration mittels des mitgelieferten Mikrofons – natürlich sollte man sich die Ton-Einstellungen danach trotzdem nochmal selbst anschauen. Der Receiver bietet weiterhin eine Anbindung an Last.fm, napster, vtuner

Der Preis für die ganzen Spielzeuge war absolut angemessen und fair – die GLE’s gibt es momentan recht günstig, das die GLE-490 Auslaufmodelle sind – die kaum besseren GLE490.2 sind um längen teurer und der Unterschied ist laut Internet kaum bis gar nicht wahrnehmbar. Kosten: ursprünglich 800,00€, jetzt  249,00€ / Stück. Den Receiver habe ich mit dem WLAN-Modul(-Stick) als kostenlose Beigabe im Rahmen einer Aktion von Amazon für 320€ bekommen – da kann man nicht meckern.

Einen Kritikpunkt habe ich am Receiver: Der WLAN-Stick von Onkyo wird logischerweise per USB angestöpselt. Dadurch ist natürlich eine gleichzeitige Internet- (der Aufbau dauert lange!) und USB-Verbindung zu einem Speicher-Medium unmöglich. Also wenn möglich per Patch-Kabel mit dem Router verbinden!

Momentan liebäugele ich noch mit einem CD-Player von Onkyo, damit meine CD-Sammlung nicht komplett nutzlos wird.

FAZIT: Die Canton GLE 490′s und den Onkyo TX-NR509 kann ich jedem empfehlen, der sich für ausgezeichneten Klang und die heutige Vielfalt der Übertragunsarten begeistern kann, aber nicht bereit ist dafür mehrere Tausend hin zu blättern.

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Skyrim – Erstes Fazit

Servus liebe Leser!

Heute will ich meine ersten Eindrücke des gestern erschienen Spiels “The Elder Scrolls 5: Skyrim” mit euch teilen. Es wird seid langer Zeit das erste Spiel sein, mit dem ich mich mal wieder intensiv befasse.

Zu Beginn des Spiels finde ich mich auf einem Gefangenentransport zu meiner eigenen Hinrichtung wieder. Nachdem der erste Kopf eines Mitgefangenen rollt, bin ich an der Reihe. Mein Kopf wird auf einen Holzklotz gelegt. Aber genau in dem Moment, in dem das Beil runter sausen sollte, passiert es: Die Festung wird von einem riesigen Drachen angegriffen! Panik bricht aus, aber ich muss jetzt einen kühlen Kopf bewahren. Zusammen mit einem Soldaten kann ich mich grade so retten und bin, nach meiner Flucht durch ein unterirdisches Tunnelsystem, auch schon zu 100% auf mich selbst gestellt. Was für ein furioser Anfang! Allerdings soll laut einigen Berichten die Hauptstory nicht besonders eindrucksvoll sein – kümmert mich nicht, wer sein Augenmerk allein auf die Story legt, hat Elder Scrolls sowieso nicht verstanden.

Nach dem ich das unterirdische Tunnelsystem verlassen habe, eröffnet sich mir ein toller Blick auf eine kalte Landschaft. Mit hohen Bergen, felsigen Abhängen, wilden Flüssen und einsamen Holzhütten in der Ferne. Die Landschaften sind definitiv eine Stärke des Spiels. Während in Oblivion der Großteil der Gegenden warm und freundlich gestaltet wurde, zeigt sich mir in Skyrim eine bedrohlich wirkende, nordische Wildnis. Die Städte und Dörfer sind sehr belebt, die Leute sind überall am reden, arbeiten oder spazieren. Es gibt viele Häuser in denen man handeln, schlafen, Aufgaben annehmen, plaudern aber auch klauen kann.

Während meiner Flucht, habe ich mir bereits einiges an Ausrüstung zugelegt. Das Inventar  stellt sich als intuitiv, aber nicht besonders praktisch für ein PC-Spiel heraus – der Eindruck entsteht, dass der Fokus hier auf der Konsolenumsetzung lag. Die Steuerung ist ein wenig geändert worden: Man kann beide Hände unabhängig voneinander ausrüsten und mittels linker und rechter Maustaste auch unabhängig voneinander benutzen! So kann ich in die linke Hand einen Feuerball-Zauber legen und in die rechte ein Schwert nehmen.  Die Ausrüstung ist extrem vielfältig: Neben allen möglichen Rüstungsteilen gibt es Schwerter, Dolche, Bögen, Kriegshämmer, Zweihänder, Streitkolben, Schilder und vieles mehr. Aus Büchern lernen wir neue Zauber, aus diversen Zutaten können wir mittels Alchemie tränke brauen. In einer Schmiede können wir unsere Waffen und Kleider verbessern, aber auch selber aus Eisen und Leder neue Ausrüstung schmieden.

Das Journal (Questlog) ist einfach und praktisch, im Gegensatz zur Weltkarte: Hier sehen wir die 3D-Welt aus der Vogelperspektive, aber ohne jegliche Straßen und Wege. Nur besondere Orte wie Städte, Ruinen, Höhlen etc. sind markiert. Praktisch: Mit einem Doppelklick kann ich mir eine eigene Markierung setzen, die dann auf dem Kompass im oberen Bildschirmrand angezeigt wird.

Am Talentsystem hat sich auch einiges getan. Man verbessert Fähigkeiten zwar immer noch durch häufiges benutzen, allerdings gibt es nun für alle Fähigkeiten einen eigenen Talentbaum, der im Menü als Sternenkarte dargestellt wird. Sieht gut aus, ist aber auch recht umständlich zu bedienen! In den einzelnen Talentbäumen kann man nach Stufenanstieg seine Fertigkeiten mit zusätzlichen Fähigkeiten erweitern, z.B. die Verschmelzung von zwei Zaubern der gleichen Schule durch beidhändiges benutzen, um einen stärkeren Effekt zu erzielen. Anders als in Oblivion muss man sich nicht zu Beginn für eine Spielweise entscheiden – das entscheidet allein das Verteilen der Talentpunkte im Laufe des Spiels!

Alles in allem fesselt mich das Spiel jetzt schon. Die Welt schreit förmlich danach erkundet zu werden! Die vielen Nebenquests sind gut ausgearbeitet, es gibt soviel unvorhersehbare Ereignisse – So fand ich mich auf einmal in einer Taverne in einer Schlägerei wieder, oder werde von einem – für mich viel zu starken – Oger gejagt, vor dem ich mich verstecken muss. Bis jetzt macht das Spiel enorm viel Spaß, obs ein Dauerbrenner wird, muss sich noch herausstellen. Allerdings bin ich da guter Dinge!

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Galileo – Niedergang einer Wissenssendung

Servus liebe Leser!

Grade eben saß ich mit meinem Mitbewohner Robbi vorm Fernseher. Es lief: Galileo. Worum gings? Um Straps-Corsagen!

Ich verstehe einfach nicht, was aus dieser Sendung geworden ist. Da sehe ich halbnackte Frauen die Ihre Corsagen beim Trampolinspringen auf Belastbarkeit und in der Sauna auf Hitzeverträglichkeit testen. Nicht, dass ich was gegen schöne frauen hätte. Aber wenn ich leicht bekleidete Frauen sehen will kaufe ich mir da eher Playboy. Und selbst  der hat mittlerweile mehr wissenschaftliches Gehalt als diese Sendung! Ein weiteres Beispiel wären da die Beiträge mit Schwergwicht Jumbo. Jetzt mal im ernst – wer will dem Kerl dabei zusehen, wie er mal wieder 20 Bratwürste auf einmal verdrückt? Oder: Die Ermittlung des perfekten Spickzettels. Achja und nicht zu vergessen der berühmte Galileo-Fake-Check! Was soll das? Den Gipfel erreichte Galileo dann mit seinem Ableger Galileo Mystery – der an Idiotie kaum zu überbieten ist und am Ende der Sendung keine einzige Frage beantwortet hat.

Früher hatte Galileo mal wirklich Niveau! Da kamen dann Berichte über Operationen am offenen Gehirn oder die Funktionsweise eines Düsenjets. Leider steht anscheinen heute eher Entertainment im Vordergrund als ernsthafte Wissensvermittlung – schade eigentlich. Ich werde dann in Zukunft doch lieber den Fernseher ausmachen und die National Geographic lesen.

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Über Facebook-Nervensägen

Moin Leute! Nach längerer Auszeit mal wieder ein kleiner Blogeintrag zum Thema Facebook. Die persönliche Startseite von Facebook wird ja mittlerweile überschwemmt von unnötigen Informationen. Aber einige Typen von Beiträgen gehen mir besonders auf den Keks -die wichtigsten sind folgende:

  • Ich-poste-kryptisches-Zeug-damit-die-Leute-sich-für-mich-interessieren-Beiträge. Beispiele: “Warum?” oder “Du bist das letzte!”
  • Ich-bedanke-mich-für-Geburtstagsgrüße-damit-mich-auch-ja-keiner-vergisst-Beiträge.
  • Ich-missbrauche-die-Startseite-als-private-Nachrichten-System-Beiträge. Beispiele: “Max Mustermann, was machst du heute noch so?”
  • Ich-poste-jeden-unnötigen-Mist-den-ich-grade-mache-Beiträge. Beispiele: “Einkaufen” oder “Schlafen”.
  • Ich-Stelle-Millionen-Bilder-von-mir-vor-dem-Spiegel-online-Beiträge. Beispiele: Klassiker wären hier Bilder in S/W mit Duckface.
  • Ich-muss-allen-mitteilen-wie-glücklich-ich-bin-Beiträge. Beispiele: “Ich bin soooo glücklich!!!!!!!!!”
  • Ich-zeige-jedem-dass-ich-in-einer-Beziehung-bin-bzw-Single-bin-Beiträge.
  • Ich-muss-jedem-sagen-dass-die-Schule-mich-nervt-Beiträge. Beispiele: “Mathe nervt!”
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Android: Der neue Market ist da

Servus liebe Leser!

Schon länger angekündigt, ist es nun endlich so weit: Der Android Market erhält ein großes Update. Und das ist wirklich groß! Ich erzähle euch mal, was sich so im wesentlichen geändert hat.

1. Die Oberfläche. Der Market kommt in einem ganz neuen Design daher. Während vorher weiß und grün dominierten, sind es jetzt schwarz und grau – finde ich wesentlich schicker. Auch die Anordnung der Bedienelemente hat sich stark geändert.

2. Der Startbildschirm. Er wirkt wesentlich bunter, es werden diverse Apps vorgestellt und in großen Vierecken angezeigt – das erinnert ein bisschen an Windows Phone 7. Außerdem wurde endlich die nervige Coverflow-Ansicht entfernt – alles auf dem Bild rechts zu sehen.

3. Die Kategorieleiste. Diese ist am oberen Rand untergebracht. Man kann ganz einfach durch wischen über den ganzen Bildschirm nach links und rechts das nächste bzw. vorherige Menü erreichen. Außerdem werden immer zwei Apps nebeneinander angezeigt, wodurch der Nutzer doppelt so viele Apps auf einmal betrachten kann.

4. Die Appseiten. Endlich erhält man alle relevanten Funktionen auf einen Blick und muss nicht erst scrollen um etwa die Screenshots zu sehen: Name, Hersteller, Icon, Preis/kostenlos, Bewertung, Anzahl Downloads, Inhaltsbewertung. Besonders gut gefällt mir die Screenshot-Bar: Hier kann man horizontal mehrere Screenshots der jeweiligen App anschauen um sich einen Eindruck zu machen. Es Folgen eine ausführliche Beschreibung und Nutzerkommentare.

Eigentlich kommt der neue Market erst in den kommenden Wochen auf eure Androiden, allerdings kann man sich jetzt schon, wenn man möchte, eine stabile APK-Datei runterladen und manuell installieren – sogar auf deutsch! Einfach auf SD-Karte ziehen und mit einem Filebrowser, z.B. den ES Datei Explorer, öffnen – fertig): http://uploaded.to/file/swgo56yr

Viel Spaß beim ausprobieren! Man liest sich…

Spaß mit Kommunikationssystemen

hatte ich vor kurzem gewaltig.

Aber Servus erst mal! Viele von euch hören ja sicher auch diese tolle Vorlesung (haha.), einige lesen sicher auch das begleitende Buch: Computer Networking – A Top-Down Approach. Und über eine Stelle musste ich mich neulig so herrlich todlachen, dass ich sie einfach mal bloggen musste! In dem Buch steht doch tatsächlich vor dem Teil über die Internet-Geschichte folgende Überleitung:

[...] Sie sollten bereits genug wissen, um Ihre Familie und ihre Freunde zu beeindrucken! Wenn Sie jedoch auf der nächsten Cocktailparty der große Macker sein wollen, sollten Sie Ihre Gespräche mit einigen Leckerbissen aus der faszinierenden Geschichte des Internets würzen.

Ich will garnicht wissen wie die zwei Authoren in ihrer Jugend versucht haben, auf einer Party Frauen zu beeindrucken: “Hey Baby, soll ich dir mal meinen TCP Socket zeigen?” Ja ne, is klar!

Man liest sich…

Tomb Raider: Memorien und Neu-Anfang

… wem schwirren da nicht sofort Bilder von durchzockten Nächten im Kopf herum? Bilder von den Gassen Venedigs, dem mit Fallen bespicktem Dschungel Indiens, wütenden Schlangen, ägyptischen Gräbern, mysteriösen Artefakten und und und?

Ich weiß noch genau, wie ich damals, als ich noch ein kleiner Junge war mir zum Geburtstag Tomb Raider III – Adventures of Lara Croft gewünscht habe, nachdem ich bei einem Freund die Demo gesehen hatte. Meine Eltern waren zuerst dagegen, weil das Spiel ab 16 war – irgendwie habe ich mich aber dann doch durchgesetzt :) Damals habe ich die Rätsel nicht verstanden, die Akrobatik-Einlagen nicht hin bekommen und auch die Kämpfe haben mich maßlos überfordert, dennoch: Ich war absolut fasziniert von dem Spiel! Als ich ein wenig älter wurde, spielte ich das Spiel dann auch mal erfolgreich durch, es folgten der zweite (Tomb Raider II – Starring Lara Croft) und der erste Teil (Tomb Raider – featuring Lara Croft). Im vierten Teil dann der tragische Showdown um Mrs. Croft – ich war zu tiefst erschüttert! Im fünften Teil durfte man nochmal einige nicht so spektakuläre Handlungsstränge, etwa aus Laras Jugend, nachspielen. Nichts Besonderes, aber Tomb Raider V: Die Chronik wäre der perfekte Abgang einer tollen Serie gewesen.

Was dann aber folgte, verärgerte die ganze Fan- und Spieleszene. Ein neuer Teil mit Namen Tomb Raider: The Angel of Darkness, für den Releasezeitpunkt total veralteter Grafik und einem an den Haaren herbei gezogenen Come-Back der vollbusigen Heldin erscheint. Ich habe das Spiel nur kurz angespielt, anschließend so schnell wie möglich wieder weggepackt. Immenser Zeitdruck zwang Core Design ein total unfertiges, verbuggtes Spiel auf den Markt zu bringen – absolut inakzeptabel!!! Die Reihe schien damit beerdigt.

Unter dem neuen Segel Crystal Dynamics blüht die tod-geglaubte Reihe aber (wenn auch nich so erfolgreich wie einst) erneut auf! Lara Croft: Tomb Raider – Legend ist ein Spiel mit der bewährten Engine aus “Legacy of Kain”, dass den Charme der alten Spiele nicht vollkommen einfangen kann – trotzdem aber Spaß macht. Es folgten zwei weitere solide Teile: Tomb Raider: Anniversary ist eine Neuauflage des ersten Teils, und mit Tomb Raider: Underworld erscheint eine nicht so erfolgreich, wie von Eidos angenommene, Fortsetzung zu Legends. Darauf hin überlegte man sich bei Eidos, das Konzept des Spiels grundlegend zu überarbeiten. So der Stand bis 2010.

Und nun soll es bald mal wieder soweit sein: Ein komplett neues Tomb Raider, aber mit einer komplett neuen Lara! Die Geschichte des neuen Teils will ich jetzt nicht vorweg nehmen, dafür gibts einen tollen Cinematic-Trailer. So viel sei aber gesagt: Sie ist nach Lara’s Universitätsabschluss im zarten Alter von 21 Jahren anzusetzen. Hier ist Lara noch nicht die taffe Super-Frau, ganz im Gegenteil: Sie ist zerbrechlich und muss sogar unter einem Trauma leiden. Mir persönlich gefällt die neue Lara, sie ist nun menschlicher und hat viel mehr Tiefe. Außerdem wird sie nicht mehr auf ihre extrem geile Figur reduziert – das hat in anderen Teilen schon fast genervt (aber nur fast). Das Spiel soll auch erstmals keinen linearen Levelaufbau mehr haben und sogar Rollenspiel-Elemente enthalten. Mich hat der Trailer wirklich überzeugt – man darf also sehr gespannt sein aufs neue Tomb Raider!